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So erkennen Sie, ob Aluminium gegossen oder extrudiert ist

Die Feststellung, ob Aluminium gegossen oder extrudiert ist, ist einfach, wenn man weiß, worauf man achten muss. Aluminiumguss wird geschmolzen und in Formen gegossen, um komplexe Formen zu erzeugen, während extrudiertes Aluminium durch eine Matrize gepresst wird, um lange, gleichmäßige Profile zu erzeugen. Sie können den Unterschied durch Sichtprüfung und einfache Tests erkennen, für die keine spezielle Ausrüstung erforderlich ist.

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Unterschiede bei der Sichtprüfung

Oberflächenstruktur und -finish

Aluminiumguss hat eine raue, körnige Oberflächenstruktur, die an feines Sandpapier erinnert. Oftmals ist die Oberfläche leicht porös und weist kleine Grübchen oder Vertiefungen auf. Die Oberfläche wirkt typischerweise matt oder stumpf, selbst nach der Reinigung.

Stranggepresstes Aluminium hingegen hat glatte, gleichmäßige Oberflächen mit sichtbaren linearen Streifen entlang der gesamten Länge. Diese Streifen entstehen durch den Strangpressprozess selbst. Die Oberfläche hat in der Regel ein gleichmäßigeres, halbglänzendes Aussehen.

Wenn Sie mit dem Finger über die Oberfläche fahren, fühlt sich Aluminiumguss körnig oder strukturiert an. Extrudiertes Aluminium fühlt sich in Extrusionsrichtung glatt und gleichmäßig an.

Form und Geometrie

Aluminiumguss eignet sich hervorragend für komplexe, dreidimensionale Formen mit unterschiedlichen Wandstärken. Er wird in Motorblöcken, dekorativen Möbeln und komplexen Maschinenteilen verwendet. Die Formen enthalten oft Kurven, Hohlprofile und Details, die durch Extrusion nicht hergestellt werden könnten.

Stranggepresstes Aluminium hat über seine gesamte Länge immer einen gleichbleibenden Querschnitt. So sieht stranggepresstes Aluminium aus, wenn Sie sich vorstellen, Play-Doh durch eine geformte Öffnung zu schieben.

Die Wandstärke ist ein weiteres Beispiel. Aluminiumguss weist oft dicke und dünne Bereiche im selben Stück auf. Extrudiertes Aluminium hingegen weist durchgehend eine gleichmäßige Wandstärke auf.

Formtrennlinien oder Anschnitte

Aluminiumgussteile weisen deutliche Spuren des Formprozesses auf. Achten Sie auf erhabene Linien an den Verbindungsstellen der Formhälften – diese Trennlinien sind ein sicheres Zeichen. Möglicherweise entdecken Sie auch kleine Noppen oder raue Stellen an den Stellen, an denen das geschmolzene Aluminium in die Form gelangte (sogenannte Angusskanäle).

Diese Markierungen treten häufig auf weniger sichtbaren Oberflächen oder Kanten des Teils auf. Hersteller schleifen sie manchmal ab, aber normalerweise ist immer noch ein leichter Grat fühl- oder sichtbar.

Extrudiertes Aluminium weist keine Trennlinien oder Angussmarkierungen auf. Stattdessen können Sie Stanzlinien erkennen – extrem feine parallele Linien, die über die gesamte Länge des Werkstücks verlaufen.

Porosität und Defekte

Aluminiumguss enthält häufig kleine Luftblasen, die beim Gießen eingeschlossen werden. Diese erzeugen winzige Löcher oder poröse Bereiche, die besonders auf bearbeiteten oder geschnittenen Oberflächen sichtbar sind. Möglicherweise benötigen Sie eine Lupe, um sie deutlich zu erkennen.

Zu den Oberflächenfehlern in Aluminiumguss gehören Sandeinschlüsse (bei Sandguss), Kaltverschweißungen (wo zwei Metallströme nicht richtig verschmolzen sind) oder Schrumpfungsspuren. Diese Unvollkommenheiten sind normal und weisen nicht unbedingt auf mindere Qualität hin.

Extrudiertes Aluminium weist selten Porositätsprobleme auf. Die Mängel sind unterschiedlich – Sie können Oberflächenkratzer, Stanzlinien oder leichte Verformungen entlang der Länge feststellen.

Einfache Feldtests

Biege- oder Flextest

Aluminiumguss ist spröde und reißt oder bricht eher, als dass er sich verbiegt. Übt man Druck auf einen dünnen Abschnitt aus, bricht dieser plötzlich und ohne große Verformung. Diese Sprödigkeit ist auf die Kornstruktur und die potenzielle innere Porosität zurückzuführen.

Extrudiertes Aluminium lässt sich leichter biegen und zeigt vor dem Bruch eine plastische Verformung. Unter Druck, insbesondere senkrecht zur Extrusionsrichtung, verbiegt es sich allmählich.

Führen Sie diesen Test niemals an Teilen durch, die Ihnen nicht gehören oder deren Beschädigung Sie sich nicht leisten können. Schon kleine Biegungen können funktionsfähige Komponenten zerstören.

Härte-Kratztest

Aluminiumguss ist im Allgemeinen weicher und lässt sich mit einem Stahlwerkzeug oder Messer leichter zerkratzen. Der Kratzer erscheint rau und kann kleine Stücke von den Kanten absplittern. Das Material neigt eher dazu, leicht zu bröckeln, als sauber zu schneiden.

Stranggepresstes Aluminium, insbesondere gängige Legierungen wie 6061 oder 6063, ist kratzfester. Wenn Sie kratzen, erscheint die Markierung sauberer und gleichmäßiger. Das Metall neigt eher dazu, sich zu verschieben, als abzusplittern.

Führen Sie diesen Test an einer unauffälligen Stelle durch. Ein einfacher Stahlnagel oder eine Messerspitze eignen sich gut zum Vergleich.

Soundtest

Klopfen Sie mit einem Metallgegenstand auf Aluminiumguss. Sie hören einen dumpfen, kurzen Schlag. Der Klang hat kaum Resonanz, da die unregelmäßige Kornstruktur und mögliche Hohlräume im Inneren die Vibrationen dämpfen.

Extrudiertes Aluminium erzeugt einen klareren, höheren Klang, der länger anhält. Die gleichmäßige Struktur ermöglicht eine effizientere Ausbreitung der Schallwellen.

Dieser Test funktioniert am besten bei ähnlich großen Stücken. Dicke und Montage beeinflussen den Klang erheblich.

Funkentest (Metallidentifizierung)

Beim Schleifen von Aluminiumguss an einer Schleifscheibe sind nur wenige Funken zu sehen – vielleicht ein paar weiße Flecken. Die Funken, die auftreten, sind kurz und verzweigen sich nicht. Aluminiumguss enthält oft Silizium oder andere Elemente, die das Funkenmuster leicht verändern.

Beim Schleifen von extrudiertem Aluminium entstehen praktisch keine Funken. Sie sehen vielleicht winzige weiße Partikel, aber nichts im Vergleich zum Funkenregen von Stahl.

Tragen Sie bei Funkentests immer eine Schutzbrille. Die Metallpartikel sind extrem heiß und können schwere Augenverletzungen verursachen.

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